17 Lernkarten · AWT Klasse 9
Wirtschaft lernen. Karte für Karte.
Kurze Fragen, einfache Antworten und Beispiele aus deinem Alltag. Drehe die Karten um und markiere, was du schon weißt.
01 · Interaktive Lernkarten
Drehen. Prüfen.
Merken.
Lies die Frage und überleg kurz selbst. Dreh dann die Karte um: Dort steht die Antwort mit einem Beispiel.
Leertaste umdrehen ←→ wechseln
02 · Mehr dazu: Warum wir wählen müssen
Viele Wünsche.
Begrenzte Mittel.
Wir haben nicht genug Geld, Zeit und Material für alles. Das heißt Knappheit. Wenn wir die Mittel auf verschiedene Aufgaben verteilen, heißt das Allokation.
„Weil nicht alles gleichzeitig möglich ist, müssen wir entscheiden.“
100 € verteilen
Deine übrigen 25 € kannst du sparen oder anders verwenden.
03 · Vom Gefühl zum Markt
Bedürfnis wird Nachfrage
Ein Bedürfnis ist ein Wunsch, weil dir etwas fehlt. Zum Beispiel: Du hast Hunger und möchtest essen.
Bedürfnis
„Ich habe Hunger.“
Bedarf
„Ich kann mir eine Semmel leisten.“
Nachfrage
„Ich möchte sie jetzt kaufen.“
Bedürfnis: Du möchtest etwas, weil dir etwas fehlt. Zum Beispiel: Du hast Hunger.
Selbstbestimmter Bedarf
Du entscheidest selbst, was du kaufen möchtest. Zum Beispiel suchst du dir eine Jacke aus.
Fremdbestimmter Bedarf
Manchmal entscheiden Regeln mit. Zum Beispiel ist der Schulbesuch gesetzlich vorgeschrieben.
04 · Drei Bedürfnisarten
Vom Überleben bis zum Luxus
Was nötig oder Luxus ist, kann je nach Person verschieden sein. Hier siehst du typische Beispiele.
Grundlage
Existenzbedürfnisse
Diese Dinge brauchst du zum Leben.
- Nahrung
- Wohnung
- Kleidung
Lebensqualität
Kulturbedürfnisse
Diese Dinge machen das Leben schöner, sind aber nicht zum Überleben nötig.
- Bildung
- Freizeit
- Medien
Besonderer Aufwand
Luxusbedürfnisse
Diese Dinge sind besonders teuer und nicht unbedingt nötig.
- Luxusreise
- Sportwagen
- Villa
Welche Art passt am besten?
Ein wetterfester Mantel für den Winter
05 · Zwei Perspektiven
Für dich und für alle
Individualbedürfnisse
Das betrifft einzelne Menschen. Zum Beispiel kaufst du dir Essen oder Kleidung.
Kollektivbedürfnisse
Das betrifft viele Menschen zusammen. Zum Beispiel brauchen alle Schulen, Straßen und Sicherheit.
Bedürfnisse verändern sich
Tippe auf einen Punkt. Du siehst, warum Menschen unterschiedliche Wünsche haben.
Wie viel Geld du hast, bestimmt, was du dir leisten kannst.
06 · Der einfache Wirtschaftskreislauf
Wer gibt was?
Wer bezahlt?
Menschen arbeiten und kaufen Produkte. Unternehmen stellen Produkte her und zahlen Lohn. Die Pfeile zeigen, was wohin geht.
Beide Kreisläufe: Haushalte geben Arbeit und bekommen Produkte. Unternehmen zahlen Lohn und bekommen Geld für verkaufte Produkte.
07 · Mehr wissen
Drei Ideen für den Durchblick
Drei Fachwörter, die du mit einfachen Beispielen verstehen kannst.
01Ökonomisches Prinzip+
Du versuchst, Geld und Zeit sinnvoll zu nutzen.
- Minimumprinzip
- Das Ziel steht fest: Du brauchst dafür möglichst wenig Geld oder Zeit.
- Maximumprinzip
- Geld oder Zeit stehen fest: Du möchtest damit möglichst viel erreichen.
02Opportunitätskosten+
Wenn du dich für etwas entscheidest, verzichtest du auf die beste andere Möglichkeit. Kaufst du für 20 € ein Spiel, reicht das Geld vielleicht nicht mehr fürs Kino.
03Produktionsfaktoren+
Unternehmen brauchen Arbeit von Menschen, Boden wie Grundstücke und Kapital wie Geld oder Maschinen. Diese Mittel heißen Produktionsfaktoren.
08 · Wissenstest
Bereit für den Check?
Sechs kurze Fragen. Nach jeder Antwort siehst du sofort, warum sie richtig oder falsch ist.
Unterrichtsmaterial
Die Originalfolien
Hier kannst du auch die Folien aus dem Unterricht öffnen.