AWT · Klasse 9 · Lernübersicht
Grundlagen des Wirtschaftens
Lernkarten und kurze Übungen zu Knappheit, Bedürfnissen, Bedarf, Nachfrage und Wirtschaftskreislauf.
01 · Interaktive Lernkarten
Lernkarten
Beantworte die Frage zuerst selbst. Drehe danach die Karte um und vergleiche mit der Lösung.
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02 · Knappheit und Allokation
Das wirtschaftliche Grundproblem
Wir haben nicht genug Geld, Zeit und Material für alles. Das heißt Knappheit. Wenn wir die Mittel auf verschiedene Aufgaben verteilen, heißt das Allokation.
„Weil nicht alles gleichzeitig möglich ist, müssen wir entscheiden.“
100 € verteilen
Deine übrigen 25 € kannst du sparen oder anders verwenden.
03 · Grundbegriffe
Bedürfnis, Bedarf und Nachfrage
Ein Bedürfnis ist ein Wunsch, weil dir etwas fehlt. Zum Beispiel: Du hast Hunger und möchtest essen.
Bedürfnis
„Ich habe Hunger.“
Bedarf
„Ich kann mir eine Semmel leisten.“
Nachfrage
„Ich möchte sie jetzt kaufen.“
Bedürfnis: Du möchtest etwas, weil dir etwas fehlt. Zum Beispiel: Du hast Hunger.
Selbstbestimmter Bedarf
Du entscheidest selbst, was du kaufen möchtest. Zum Beispiel suchst du dir eine Jacke aus.
Fremdbestimmter Bedarf
Manchmal entscheiden Regeln mit. Zum Beispiel ist der Schulbesuch gesetzlich vorgeschrieben.
04 · Einteilung
Bedürfnisarten
Was nötig oder Luxus ist, kann je nach Person verschieden sein. Hier siehst du typische Beispiele.
Grundlage
Existenzbedürfnisse
Diese Dinge brauchst du zum Leben.
- Nahrung
- Wohnung
- Kleidung
Lebensqualität
Kulturbedürfnisse
Diese Dinge machen das Leben schöner, sind aber nicht zum Überleben nötig.
- Bildung
- Freizeit
- Medien
Besonderer Aufwand
Luxusbedürfnisse
Diese Dinge sind besonders teuer und nicht unbedingt nötig.
- Luxusreise
- Sportwagen
- Villa
Welche Art passt am besten?
Ein wetterfester Mantel für den Winter
05 · Person und Gesellschaft
Individual- und Kollektivbedürfnisse
Individualbedürfnisse
Das betrifft einzelne Menschen. Zum Beispiel kaufst du dir Essen oder Kleidung.
Kollektivbedürfnisse
Das betrifft viele Menschen zusammen. Zum Beispiel brauchen alle Schulen, Straßen und Sicherheit.
Bedürfnisse verändern sich
Tippe auf einen Punkt. Du siehst, warum Menschen unterschiedliche Wünsche haben.
Wie viel Geld du hast, bestimmt, was du dir leisten kannst.
06 · Haushalte und Unternehmen
Einfacher Wirtschaftskreislauf
Menschen arbeiten und kaufen Produkte. Unternehmen stellen Produkte her und zahlen Lohn. Die Pfeile zeigen, was wohin geht.
Beide Kreisläufe: Haushalte geben Arbeit und bekommen Produkte. Unternehmen zahlen Lohn und bekommen Geld für verkaufte Produkte.
07 · Ergänzung
Weitere Fachbegriffe
Drei wichtige Fachbegriffe mit kurzen Erklärungen und Beispielen.
01Ökonomisches Prinzip+
Du versuchst, Geld und Zeit sinnvoll zu nutzen.
- Minimumprinzip
- Das Ziel steht fest: Du brauchst dafür möglichst wenig Geld oder Zeit.
- Maximumprinzip
- Geld oder Zeit stehen fest: Du möchtest damit möglichst viel erreichen.
02Opportunitätskosten+
Wenn du dich für etwas entscheidest, verzichtest du auf die beste andere Möglichkeit. Kaufst du für 20 € ein Spiel, reicht das Geld vielleicht nicht mehr fürs Kino.
03Produktionsfaktoren+
Unternehmen brauchen Arbeit von Menschen, Boden wie Grundstücke und Kapital wie Geld oder Maschinen. Diese Mittel heißen Produktionsfaktoren.
08 · Wissenstest
Wissenstest
Sechs Fragen zu den wichtigsten Begriffen. Zu jeder Antwort erhältst du eine kurze Erklärung.
Unterrichtsmaterial
Unterrichtsfolien
Die verwendeten Materialien aus dem Unterricht.